Pressemitteilung: Klimawandel setzt Binnenschifffahrt unter Druck: ver.di fordert Entlastung für Beschäftigte
Vor dem Niedrigwasser-Krisengipfel im Bundesverkehrsministerium fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die durch den Klimawandel steigenden Belastungen für Beschäftigte in der Binnenschifffahrt zu einem Schwerpunktthema zu machen. Es genüge nicht, mit Wirtschaftsverbänden über tiefere Fahrrinnen und resilientere Logistikketten zu sprechen, sagte der ver.di-Bundesschifffahrtssekretär Liam Pape aus der Fachgruppe Luftverkehr und Maritime Wirtschaft: „Wenn die Pegel sinken, steigt auch der Druck auf die Beschäftigten.“ Pape kritisierte, dass die Beschäftigtenperspektive in der aktuellen Debatte ausgeblendet werde: Das Navigieren bei niedrigen Wasserständen erfordere höchste Konzentration, langjährige Erfahrung und ausgeprägtes nautisches Fachwissen. Selbst moderne Schiffe mit geringem Tiefgang stießen bei extremen Wasserständen an Grenzen, erklärte der Gewerkschafter. „Die Kolleginnen und Kollegen in der Binnenschifffahrt sorgen Tag für Tag dafür, dass die Versorgung unseres Landes unter immer schwierigeren Bedingungen bestmöglich funktioniert. Sie leisten Höchstarbeit und brauchen dafür gute Arbeitsbedingungen. Wer resiliente Lieferketten will, muss endlich auch die Interessen der Menschen mitdenken, die sie ermöglichen.“ (....)
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