Pressemitteilung: Köhlbrandquerung: Diskussion über Notlösungen ist Bankrotterklärung der Infrastrukturpolitik – VHSp: Nach 14 Jahren Debatte darf der Hamburger Hafen nicht auf Provisorien angewiesen sein

Hamburg, 22. September 2026. Der Verein Hamburger Spediteure e.V. (VHSp) kritisiert die aktuelle Diskussion über eine mögliche Entlastungsbrücke am Köhlbrand als Ausdruck jahrelangen politischen Stillstands. Statt immer neuer Überlegungen zu Ersatz- und Ausweichlösungen brauche Hamburg endlich den längst überfälligen Neubau der Köhlbrandquerung. „Die eigentliche Nachricht ist nicht, dass über eine Entlastungsbrücke nachgedacht wird. Die eigentliche Nachricht ist, dass nach rund 14 Jahren Diskussion über Tunnel, Brücke, Tunnel und wieder Brücke noch immer keine neue Querung gebaut wird“, sagt VHSp-Vorsitzer Axel Plaß.
Die Köhlbrandbrücke bildet gemeinsam mit dem Elbtunnel das Rückgrat der Verkehrsanbindung des Hamburger Hafens. Statt über Baufortschritte wird heute über mögliche Notfalllösungen für den Fall gesprochen, dass die bestehende Brücke früher als geplant ausfallen könnte. Das offenbart vor allem eines: die erhebliche Lücke zwischen politischen Ankündigungen und der tatsächlichen Umsetzung zentraler Infrastrukturprojekte. „Wenn bei einem für Deutschlands größten Universalhafen derart wichtigen Infrastrukturprojekt inzwischen die Debatte über Provisorien beginnt, ist das kein Zeichen guter Vorsorge, sondern ein Alarmzeichen. Es zeigt, wie weit Anspruch und Wirklichkeit bei der Umsetzung großer Infrastrukturvorhaben inzwischen auseinanderliegen.“ (....)

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Quelle: Verein Hamburger Spediteure (VHSp)

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