Pressemitteilung: Kreditfinanzierte Investitionsoffensive bringt bis zu 3600 Euro zusätzliches BIP pro Kopf und lohnt sich so auch für künftige Generationen
Ein großangelegtes kreditfinanziertes öffentliches Investitionsprogramm in Höhe von 600 Milliarden Euro über die kommenden zehn Jahre wäre auch für die heutige Kindergeneration wirtschaftlich absolut lohnend. Denn das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) würde als Folge in den kommenden 25 Jahren zusammengerechnet um bis zu 4750 Milliarden Euro höher ausfallen als ohne eine Investitionsoffensive. Das entspricht einer um 3600 Euro pro Kopf höheren Wirtschaftsleistung im Jahr 2045, wenn der Höhepunkt der Wachstumseffekte erreicht wird. Zu diesem Ergebnis kommen Simulationsrechnungen mit dem international renommierten makroökonomischen Modell NiGEM, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung für den Zeitraum bis 2050 angestellt hat. Der starke Zugewinn an Wirtschaftsleistung würde die durch die Kreditaufnahme für das Programm zunächst etwas höheren staatlichen Defizite längerfristig überkompensieren, so dass zur Jahrhundertmitte die Schuldenquote des Staates sogar niedriger liegen könnte als im Vergleichsszenario ohne massive Investitionen. (....)
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Stichwörter: Hans-Böckler-Stiftung, Kreditfinanzierte Investitionsoffensive, 3600 Euro zusätzliches BIP pro Kopf, öffentliches Investitionsprogramm, 600 Milliarden Euro, über zehn Jahre, Kindergeneration, Bruttoinlandsprodukt (BIP), 4750 Milliarden Euro