Pressemitteilung: Kreislaufwirtschaft gewinnt strategische Bedeutung – Unternehmen sehen Chance für resilientere Wertschöpfungsketten
• Knapp zwei Drittel der Unternehmen sehen geopolitische Risiken für ihre Wertschöpfung • Kreislaufwirtschaft entwickelt sich zum strategischen Hebel für Resilienz und Souveränität • Umsetzung bleibt hinter strategischer Bedeutung zurück München, 03. Juni 2026 — Geopolitische Spannungen stellen die Wertschöpfungsketten deutscher Unternehmen zunehmend auf die Probe. Eine aktuelle, repräsentative Befragung im Auftrag von Deloitte unter 1.000 privatwirtschaftlichen Entscheidungsträgern mit Produktverantwortung zeigt: Rund 61 Prozent der Unternehmen bewerten die Auswirkungengeopolitischer Risiken auf die eigene Wertschöpfungskette als stark oder sehr stark. Besonders betroffen sind zentrale Bereiche der Wertschöpfung: Produktion, Logistik und die Versorgung mit Rohstoffen leiden unter Importabhängigkeiten, unsicheren Energiebedingungen, Handelsbeschränkungen sowie instabilen Lieferbeziehungen. Damit rückt die Frage nach der strategischen Souveränität von Liefer- und Wertschöpfungsketten zunehmend in den Fokus des Managements. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Kreislaufwirtschaft deutlich an Bedeutung. Knapp 50 Prozent der Befragten sehen sie als zentrale oder ergänzende strategische Chance, um die Resilienz ihrer Wertschöpfungsketten gegenüber geopolitischen Spannungen zu erhöhen. Weitere rund 18 Prozent betrachten sie als langfristige Option. Nur eine Minderheit misst der Kreislaufwirtschaft derzeit keine relevante Rolle bei. (....)
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Stichwörter: Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kreislaufwirtschaft, strategische Bedeutung, Chance für resilientere Wertschöpfungsketten, zwei Drittel der Unternehmen sehen geopolitische Risiken für ihre Wertschöpfung, Kreislaufwirtschaft, strategischer Hebel für Resilienz und Souveränität