Pressemitteilung: Krieg am Golf gibt dem Mittleren Korridor einen weiteren Schub
Transporte über Land zwischen Europa und Asien schränkt der Krieg am Golf weiter ein. Der Weg über das Kaspische Meer und Kasachstan bietet sich einmal mehr als Alternative an. • Transportgewerbe boomt in Kasachstan • Neue Bahnstrecke verkürzt Transportzeiten • Fernstraßen verbessern ebenfalls Ost-West-Anbindung • Modernisierung der Häfen schreitet fort • Mehrere Frachtschiffe in Auftrag gegeben Den Bestrebungen Irans, den südlichen Transportkorridor zwischen Europa und Asien auszubauen, dürfte der Krieg seit Ende Februar 2026 im Nahen Osten vorerst ein Ende gesetzt haben. Bereits seit 2022 können Logistiker zudem den über das sanktionierte Russland führenden nördlichen Korridor nicht uneingeschränkt befahren. Als Alternative bleibt die multimodale und im regionalen Vergleich politisch stabile Verbindung über das Kaspische Meer und Zentralasien. Das Frachtaufkommen auf diesem mittleren der drei Korridore stieg laut Angaben des kasachischen Verkehrsministeriums zwischen 2021 und 2025 um mehr als das Siebenfache auf fast 4,5 Millionen Tonnen. Die Entwicklung ist auch Ergebnis umfangreicher Infrastrukturinvestitionen der Anrainerstaaten seit Beginn des Ukrainekriegs. Dabei ist die Strecke alles andere als naheliegend: Sie gilt als teuer, aufwendig und nicht durchgehend schiffbar. Dass die Länder mit ihrer Investitionsentscheidung zugunsten diversifizierter Lieferwege dennoch richtig lagen, zeigt der Kriegsausbruch in Nahost. Der Mittlere Korridor bietet sich als Alternative an und dürfte aufgrund der angespannten geopolitischen Lage sowie anhaltender Investitionen in Häfen, Terminals, Schienen und Straßen künftig noch stärker gefragt sein. (....)
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