Wirtschaftskrisen können zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen führen. Die Politik muss allerdings die Energie- und Klimapolitik von vornherein krisenresilient gestalten. In der Krise selbst sollte sie mit grünen Konjunkturpaketen Maßnahmen fördern, die einen nachhaltigen Strukturwandel vorantreiben. Krisen können für die Politik eine Gelegenheit sein, den Klimaschutz voranzutreiben. Für ihre in „Climate Policy“ veröffentlichte Studie verglichen die Autoren die Auswirkungen der Weltfinanzkrise (ab 2007) und der Covid-19-Krise (2020/21) auf die Treibhausgasemissionen und die Energiepolitik in Deutschland und Spanien. In Deutschland hatte die Finanzkrise nur einen moderaten Einfluss auf die Emissionsentwicklung, während in Spanien die Finanz- und Eurokrise (2008-2013) zu einem Rückgang der CO2-Emissionen um rund 30 Prozent führte. Die Covid-19-Krise hingegen führte in beiden Ländern zu einer deutlichen Emissionsreduzierung (12 Prozent in Spanien und 5,5 Prozent in Deutschland). (....)
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Schlagwörter: Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, Wendepunkte, Dekarbonisierung, Reduzierung der CO2-Emissionen, Energie- und Klimapolitik, krisenresilient, grüne Konjunkturpakete, nachhaltiger Strukturwandel, "Climate Policy“
Kategorie(n): Märkte & Konjunktur