Pressemitteilung: Kultur der Wiederbelebung in Deutschland - nur schwach ausgeprägt
Erleidet ein Mensch einen Herz-Kreislauf-Stillstand, ist der Schock für die Umstehenden groß. Vielen sind noch die Bilder des dänischen Fußballers Christian Eriksen präsent, der während eines EM-Spiels wiederbelebt werden musste. Unmittelbar vor der „Woche der Wiederbelebung“ (22. bis 28. September) hat die ADAC Stiftung in einer neuen Studie ermittelt: Wie gut ist Deutschland gerüstet, möglichst vielen Menschen schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes wirksam zu helfen? Die Voraussetzungen für erfolgreiche Reanimation bei Herz-Kreislauf-Stillstand in Deutschland sind bei weitem nicht so gut, wie sie sein könnten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der ADAC Stiftung. Doch es gibt positive Tendenzen: Ersthelfer-Netzwerke wachsen, Telefonreanimation wird konsequenter eingesetzt und Reanimationstraining hält Einzug in den Schulunterricht. Etwa 136.000 Menschen jährlich erleiden in Deutschland einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Diese lebensbedrohende Situation ist auch für Umstehende eine immense Herausforderung: Sie befinden sich zumeist völlig unerwartet in der Rolle der potenziellen Ersthelfer. Bis der professionelle Rettungsdienst eintrifft, können ihre Wiederbelebungsmaßnahmen helfen, Leben zu retten und Folgeschäden zu verringern. (....)
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Quelle: Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)
Stichwörter: Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC), Wiederbelebung, Deutschland, Herz-Kreislauf-Stillstand, dänischen Fußballers Christian Eriksen, EM-Spiels, „Woche der Wiederbelebung“ (22. bis 28. September), Reanimation bei Herz-Kreislauf-Stillstand, Studie der ADAC Stiftung, Ersthelfer-Netzwerke, Telefonreanimation