Pressemitteilung: Land sieht perspektivischen Bedarf für weitere Elbebrücken bei Sandau, Pretzsch und Ferchland
Drei zusätzliche Elbquerungen in Sachsen-Anhalt wären ersten Berechnungen zufolge wirtschaftlich. Zu diesem Ergebnis kommen Gutachter, die im Auftrag des Landes Nutzen und Kosten zusätzlicher Brücken in vier Regionen des Landes untersucht haben. „Auf dieser Grundlage werden wir nun eine Elbebrücke in der Altmark, eine zwischen Tangermünde und Magdeburg sowie eine im Landkreis Wittenberg in den Landesstraßenbauplan 2040 aufnehmen“, sagte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, heute in Büttnershof (Landkreis Stendal) bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie für eine Brücke zum Ersatz der Fähre Sandau. „Die Zahl der Tage, an denen die Elbe nicht schiffbar ist, wird voraussichtlich weiter ansteigen. Die Elbfähren können somit nicht immer zuverlässig betrieben werden. Fällt eine Verbindung aus, müssen Anlieger und Autofahrer oft lange Umwege in Kauf nehmen. Der Bau neuer Brücken und eine besser vernetzte Infrastruktur würden die Mobilität, und somit beispielsweise die Erreichbarkeit von Einkaufmöglichkeiten und kulturellen Einrichtungen für die Menschen in den Regionen deutlich verbessern, auch bei Hoch- oder Niedrigwasser“, erläuterte die Ministerin den Hintergrund der Überlegungen. Nicht zuletzt eröffnen sich dadurch neue Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. „Deshalb haben wir die Problematik im Zuge der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans mit auf die Tagesordnung gesetzt“, ergänzte Hüskens. (....)
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