Die Leasing-Branche ist – wie die Gesamtwirtschaft – weiterhin von einem Umfeld wirtschaftlicher Stagnation geprägt. Das reale Bruttoinlandsprodukt liegt auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie, die Investitionstätigkeit bleibt schwach. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich das Leasing-Neugeschäft im Jahr 2025 nominal moderat positiv, real jedoch stagnierend. Das Volumen des gesamten Leasing-Neugeschäfts (Mobilien- und Immobilien-Leasing) stieg von 70,13 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 72,04 Milliarden Euro im Jahr 2025 (+2,7 Prozent). Da der BIP-Deflator der Bruttoanlageinvestitionen in ähnlicher Größenordnung lag, ergibt sich inflationsbereinigt eine Stagnation. Das Mobilien-Leasing bleibt mit 71,16 Milliarden Euro (+2,6 Prozent) die mit Abstand bedeutendste Sparte. Das Immobilien-Leasing verzeichnete zwar einen deutlichen prozentualen Anstieg um knapp 10 Prozent auf 0,88 Milliarden Euro, bleibt jedoch aufgrund seines geringen und volatilen Volumens von untergeordneter Bedeutung. Dynamischer entwickelte sich der Mietkauf, dessen Volumen um 6,2 Prozent auf 11,08 Milliarden Euro zunahm. Das gesamte Finanzierungsvolumen der Leasing-Branche (Leasing und Mietkauf) erhöhte sich damit auf 83,12 Milliarden Euro (+3,2 Prozent). Die gesamtwirtschaftliche Leasing-Quote ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Mobilien-Leasing-Quote erhöhte sich von 26,0 auf 26,6 Prozent. Hinsichtlich der Objektstruktur dominiert weiterhin der Bereich Pkw und Kombi. Mit einem Volumen von 52,70 Milliarden Euro entfielen 64,1 Prozent des Anschaffungswerts aller über Leasing und Mietkauf finanzierten Objekte auf diese Kategorie (+3,3 Prozent). Die zweitgrößte Objektgruppe bilden Busse, Lkw, Hänger und Transporter mit 10,69 Milliarden Euro (13,0 Prozent Marktanteil), wobei das Volumen gegenüber dem Vorjahr unverändert blieb. (....)
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