Pressemitteilung: Lokführer:innen fordern von EU-Kommission Evaluierung des 4. Eisenbahnpakets

Lokführer aus Österreich, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz haben ihre Forderungen an die EU-Kommission zum 4. Eisenbahnpaket formuliert. Bei einem Treffen in Wien waren sich die Gewerkschafter:innen einig: „Nach zehn Jahren Harmonisierung des europäischen Eisenbahnraums, ist es an der Zeit, die Erreichung der politischen Zielsetzung zu evaluieren.“ Die Gewerkschaften fordern die EU-Kommission auf, eine Evaluierung in das Hearing der EU-Kommission im Herbst 2024 aufzunehmen. Das ist die logische Grundlage, damit künftig zuständigen Kommissar:innen notwendige Kurskorrekturen rechtzeitig vornehmen. Gerald Trofaier, Sprecher der Gruppe, kritisiert die Verlagerung der Normengebung von den Infrastrukturbetreibern hin zu den Eisenbahnverkehrsunternehmen. „Es widerspricht jeglichen europäischen Harmonisierungsbestrebungen, dass nun Eisenbahnunternehmen ihre Sicherheitsmethoden selbst bestimmen. Damit wird die Sicherheit auf der Schiene reduziert und es kommt zu einem Wildwuchs von Regelungen.“ (....)

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Quelle: Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)

Schlagwörter: Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), EU-Kommission, Evaluierung des 4. Eisenbahnpakets, Österreich, Deutschland, Luxemburg, Schweiz, Harmonisierung des europäischen Eisenbahnraums, Erreichung der politischen Zielsetzung

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