Pressemitteilung: Luftfracht: Raten und Kapazitäten bleiben volatil
US-Zollpolitik macht Lieferketten extrem anfällig und erfordert Agilität. Kurzes Aufatmen beim Luftfracht-Team von a. hartrodt: „Dass die US-Regierung die Pause für zusätzliche Zölle auf EU-Waren bis zum 1. August 2025 verlängert hat, bedeutet kurzfristige Entspannung“, sagt Stefan Göstl, Airfreight Manager Germany bei a. hartrodt am Flughafen München. Beruhigt habe sich die Lage aber nicht: „Je näher der Termin rückt, desto mehr spitzt sich die Situation angesichts der neuestens angekündigten Zölle wieder zu.“ Der Zollstreit wirkt sich dem Experten zufolge sowohl auf Kapazitäten als auch Raten aus. Kunden rät er, rechtzeitig zu buchen und „die Expressvariante zu wählen“. Damit lassen sich „Offloads“ vermeiden, bei denen Sendungen auf einen späteren Flug umgebucht werden. Steigende Nachfrage von Europa nach Lateinamerika Göstl weist darauf hin, dass bei den momentan „extrem anfälligen“ Lieferketten „enorm viel Agilität gefordert“ sei. Das gelte für alle Trade Lanes in die USA – egal, ob aus Europa, Asien oder Südamerika. Nadine Wild, Manager Pricing & Procurement Airfreight bei a. hartrodt in Frankfurt, nimmt eine zunehmende Nachfrage nach Luftfrachten aus Europa nach Mexiko und Südamerika wahr, die sich in „längeren Transitzeiten und erhöhten Frachtraten“ widerspiegelt. (....)
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