Pressemitteilung: Massiver Rückgang der Neuaufträge setzt Einkaufsmanagerindex unter Druck
Stärkster Rückgang bei Neuaufträgen seit zehn Monaten ++++ Kürzungen bei Beschäftigung, Einkaufsmenge und Lagerbeständen Ein deutlicher Rückgang der Neuaufträge und eine Abschwächung der Produktionssteigerung setzen die deutsche Industrie weiter unter Druck. Der gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erstellten HCOB Einkaufsmanagerindex Deutschland (EMI) - ein Indikator für das Geschäftsklima - notierte im November dieses Jahres mit 48,2 Punkten (nach 49,6 Punkten im Oktober) auf dem tiefsten Stand seit neun Monaten und damit weiter in der Kontraktionszone unter 50 Punkten. Nachdem die Auftragseingänge im Oktober zum sechsten Mal in acht Monaten gestiegen waren, schrumpften sie im November deutlich. Umfrageteilnehmende begründeten diese Entwicklung mit anhaltenden Unsicherheiten seitens der Kunden und einer schwächeren Nachfrage aus dem Ausland – die Exportumsätze sanken den vierten Monat in Folge. Bei der Produktion schwächte sich die Zuwachsrate weiter ab und fiel auf den niedrigsten Wert seit Juli dieses Jahres. Weiter Rückgang bei Beschäftigung und Einkaufsmenge Der Stellenabbau durch Nichtbesetzung offener Stellen und Nichtverlängerung befristeter Verträge verlangsamte sich im November gegenüber dem Vormonat, blieb allerdings im historischen Vergleich auf hohem Niveau. Auch der Rückgang bei der Einkaufsmenge fiel höher aus. Begründet wurde die Abnahme mit dem geringeren Auftragseingang, Bestandsoptimierung und der Erhöhung des Cashflows. Die Bestände in den Vormaterial- und Fertigwarenlager sanken folglich so deutlich wie seit drei bzw. acht Monaten nicht mehr. (....)
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