Pressemitteilung: Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit statt pauschaler Verbote
• Müdigkeit, Stress und Ablenkung als größte Unfallverursacher • Autobahn weiterhin eine der sichersten Straßenarten • Gezielte Maßnahmen wirksamer als starre Tempolimits Der kürzlich veröffentlichte DEKRA-Verkehrssicherheitsreport 2026 macht deutlich, dass der Straßenverkehr trotz moderner Fahrzeugtechnik weiterhin ein Hochrisikobereich bleibt. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) sieht im Ergebnis der Studie eine klare Bestätigung, dass Verkehrssicherheit nur durch ein Zusammenspiel aus verantwortungsvollem Verhalten, intelligenter Infrastruktur und moderner Verkehrssteuerung nachhaltig verbessert werden kann. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ereigneten sich 2024 rund 290.700 Unfälle mit Personenschaden in Deutschland. Dabei kamen 2.770 Menschen ums Leben und mehr als 50.000 wurden schwer verletzt. Der AvD verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Autobahnen weiterhin zu den sichersten Straßenarten in Deutschland zählen. Lediglich 6,7 Prozent (19.460) der Verkehrsunfälle mit Personenschaden wurden 2024 auf Autobahnen verursacht, während innerorts 69,6 Prozent und auf Landstraßen 23,7 Prozent registriert sind. Schwieriger gestaltet sich die exakte Ermittlung bei den Getöteten auf Autobahnen (284). Hier müssten nämlich anteilsmäßig Unfälle mit Todesfolge abgezogen werden, die als Suizide im Straßenverkehr (107) gezählt werden. Aufgrund einer statistischen Auswertung für die Schweiz und Bayern kann man hochrechnen, dass sich etwa ein Viertel davon auf Autobahnen ereigneten haben müsste. Damit reduziert sich auch dieser Wert auf unter 10 Prozent. (....)
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Stichwörter: Automobilclub von Deutschland e.V., Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit, Müdigkeit, Stress und Ablenkung, größte Unfallverursacher, Autobahn eine der sichersten Straßenarten, gezielte Maßnahmen wirksamer als starre Tempolimits