Pressemitteilung: Masterarbeit an der HSBI erforscht, ob Elektrofahrräder wie E-Autos beim Bremsen auf effiziente Weise Energie zurückgewinnen können
Moderne E-Autos wandeln beim Bremsen Bewegungsenergie in elektrische Energie um, die dann wieder für den Antrieb zur Verfügung steht. Rekuperation nennen Fachleute den Vorgang. René Rasche hat in seiner Masterarbeit an der Hochschule Bielefeld herausfinden wollen, ob die Technologie auch für E-Bikes und Pedelecs sinnvoll wäre. Zu diesem Zweck hat er nicht nur die wichtigsten Aggregate selbst zusammengestellt und in ein herkömmliches Mountainbike eingebaut, sondern auch die notwendigen Tests durchgeführt – unter anderem auf der Rundstrecke Bilster Berg bei Bad Driburg. Ein Ergebnis: E-Bikes, die viel in hügeligem Gelände bewegt werden, könnten mit Hilfe von Rekuperation 20 bis 30 Prozent mehr Reichweite erzielen. Bad Driburg (hsbi). Normalerweise sausen hier PS-Enthusiasten in ihren leistungsstarken Gefährten die Hügel hinauf und hinunter. Oder sie lernen von erfahrenen Instruktor:innen, wie man ein Auto im Grenzbereich sicher um die Kurve lenkt. Doch an diesem Tag ist Ruhe am Bilster Berg. Still liegt die Strecke da. Nur ein leises Rauschen ertönt, wenn René Rasche das Gefälle hinunterzischt. Für seine Abschlussarbeit testet der Masterstudent der Hochschule Bielefeld (HSBI) sein selbstkonstruiertes Elektrofahrrad auf der Test- und Präsentationsstrecke. Mit extremen Steigungen und Gefällen von bis zu 26 Prozent bietet der Rundkurs zwar Bedingungen, die im Alltag von E-Bikes und Pedelecs normalerweise nicht vorkommen. Aber: René Rasche möchte Leistung und Rekuperationsverhalten seines Eigenbaus auch unter Extrembedingungen untersuchen. Mechanische Energie beim Bremsen in elektrische Energie umwandeln und in den Akku einspeisen (....)
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