Pressemitteilung: Mehr Oberleitungen statt Ausreden: Deutsche Umwelthilfe fordert 100 Prozent Elektromobilität auf der Schiene bis 2035

• DUH fordert von Bundesregierung Umsetzung und finanzielle Absicherung der 100-prozentigen Elektrifizierung des Schienennetzes und weitgehenden Oberleitungsausbau bis 2035
• 2024 wurden über 340.000 Tonnen Dieselkraftstoff auf der Schiene verbraucht, weil Netz nur zu 62,5 Prozent elektrifiziert ist
• Zehn DUH-Lückenschluss-Projekte zeigen beispielhaft notwendige Elektrifizierung, darunter international wichtige Strecken Dresden – Görlitz und Bodenseegürtelbahn
Berlin, 30.3.2026: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die vollständige Elektrifizierung des deutschen Bahnverkehrs und einen weitgehenden Oberleitungsausbau bis 2035. Der Ausbau von Oberleitungen sorgt für mehr Kapazität im Schienenpersonennahverkehr und im Güterverkehr, mehr Pünktlichkeit und Resilienz durch Ausweichstrecken und geringere Kosten im Betrieb. Derzeit sind nur 62,5 Prozent der Bundesschienenwege elektrifiziert. 2024 wurden laut Umweltbundesamt deshalb über 340.000 Tonnen Dieselkraftstoff auf der Schiene verbraucht – genug, um acht Millionen Diesel-Autos vollzutanken.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Die Dieselmotoren von Zügen verschmutzen die Luft mit Feinstaub und Stickoxiden, insbesondere in Bahnhöfen, und schaden dem Klima. Die Umstellung auf HVO 100 wird daran nichts ändern, sondern verstetigt bloß die Verbrenner-Abhängigkeit der Bahn. Auch unausgereifte und teure Wasserstoff-Antriebe sind keine Lösung. Statt solcher Irrlichter braucht es den Oberleitungsausbau, vor allem in der Fläche. Nur eine zu 100 Prozent elektrische Bahn ist klimafreundlich, leistungsfähig und resilient. Wir fordern Verkehrsminister Schnieder auf, einen Fahrplan mit Ziel 100 Prozent Elektromobilität 2035 vorzulegen und finanziell abzusichern. Das muss in der Haushaltsaufstellung für die kommenden Jahre berücksichtigt werden. Wir brauchen mehr Oberleitungen statt Ausreden – nur so wird die Bahn zum Rückgrat der Mobilitätswende.“ (....)

Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt.
Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

-> Pressemitteilung: Mehr Oberleitungen statt Ausreden: Deutsche Umwelthilfe fordert 100 Prozent Elektromobilität auf der Schiene bis 2035

Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Stichwörter: Deutsche Umwelthilfe e.V., Oberleitungsinfrastruktur, Elektromobilität Schiene, Deutsche Umwelthilfe, klimafreundlicher Güterverkehr, Elektrifizierung Bahnnetz, Verkehrswende, CO₂‑Reduktion, Schienengüterverkehr, politische Forderungen, nachhaltige Mobilität

DUH-Projekt „Lückenschluss“
100 % Elektromobilität auf der Schiene

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt, Mobilität & Verkehr