Pressemitteilung: Mehr Sicherheit für autonomes Fahren auf Straße und Schiene - TU Braunschweig forscht an neuen Sicherheitskonzepten
Ein plötzlicher Regenschauer, Nebel auf der Fahrbahn oder ein Ast auf den Schienen – im echten Verkehr läuft selten alles nach Plan. Damit Autos, Busse, Lastwagen und Züge künftig auch in solchen Situationen selbstständig und sicher fahren können, müssen sie lernen, mit dem Unerwarteten umzugehen. Genau das ist das Ziel des neuen Forschungsprojekts CONTROL, an dem die Technische Universität Braunschweig beteiligt ist. Gemeinsam entwickeln Industrie und Wissenschaft hier neue Lösungen, damit autonomes Fahren auch in komplexen und wechselhaften Umgebungen zuverlässig funktioniert – für mehr Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit auf Straße und Schiene. Autonomes Fahren gilt als Schlüsseltechnologie für die Mobilität der Zukunft. Die automatisierten Systeme, die heute bereits im Einsatz sind, funktionieren nur unter klar definierten Umgebungsbedingungen. Was fehlt, ist die Fähigkeit, in der offenen, hochdynamischen Welt mit wechselnden äußeren Bedingungen sicher zu agieren. CONTROL, kurz für „Controlling Risk of Highly Automated Transportation Systems Operating in Complex Open Environments“, adressiert seltene Szenarien, die als Long-Tail-Events bezeichnet werden – darunter unerwartete Hindernisse auf Straße und Schiene, eingeschränkte Sichtbedingungen sowie wechselnde Witterungs- und Lichtverhältnisse. Diese seltenen Ereignisse haben eine hohe Auswirkung und sind entscheidend für das autonome Fahren. (....)
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