Pressemitteilung: mFUND Checkout im November - ErNeSt und VLUID

Das mPACT-Team lud am 19.11.2025 zur Onlineveranstaltung „mFUND Checkout“ ein. Die mFUND Checkout-Veranstaltung stellt monatlich unterschiedliche abgeschlossene Projekte in Impact-Pitches vor. Zusätzlich bieten Breakout-Sessions vertiefte Einblicke in Ergebnisse und Verwertungsperspektiven.
Im November 2025 standen die Projekte „ErNeSt – Automatisierte Erfassung neuer Straßenschäden“ und „VLUID – Verkehrslösungen für komplexe Umbauszenarien auf der Grundlage intelligenter Datenauswertung“ im Fokus.
ErNeSt – Automatisierte Erfassung neuer Straßenschäden
Der Forschungsverbund „ErNeSt – Automatisierte Erfassung neuer Straßenschäden“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Überwachung des Straßenzustands effizienter, präziser und kostengünstiger zu gestalten. Denn der Zustand von Fahrbahnoberflächen beeinflusst nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch den Fahrkomfort sowie den Fahrzeugverschleiß. Insbesondere neu auftretende Schäden wie Schlaglöcher oder Spurrillen verursachen hohe Instandhaltungskosten – umso wertvoller ist eine frühzeitige Erkennung. Aus diesem Grund entwickelt das Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität (IFM) der Hochschule Kempten gemeinsam mit der monalysis GmbH ein innovatives Verfahren, das verschiedenste Sensordaten kombiniert, um Straßenschäden automatisiert zu erfassen. ErNeSt wird über das mFUND gefördert, eine Innovationsinitiative des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) mit einer Laufzeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2025.
Technologisches Konzept
Technisch basiert ErNeSt auf einem multimodalen Messsystem: Aus Beschleunigungsdaten, welche in einem Linienbus erfasst werden, lassen sich erste Hinweise auf problematische Fahrbahnabschnitte gewinnen. Diese Idee greift das Projekt aus einem früheren Vorhaben namens „ERST“ wieder auf. Sobald aus den Bewegungsmustern potenzielle Defekte erkannt werden, wird mittels Bilderkennung der exakte Schadenstyp – beispielsweise Schlagloch oder Riss – bestimmt. Um eine belastbare Verifikation dieser Klassifizierung zu erreichen, werden zusätzlich 3D-Daten herangezogen: In einem zusätzlichen Pkw-Versuchsfahrzeug besitzt das Messsystem neben Beschleunigungssensoren und Kameras ein LiDAR-System, mit dem die Oberfläche dreidimensional erfasst wird. Alle gewonnenen Messwerte – Beschleunigungen, Bilder, LiDAR-Punktewolken – werden unter Beachtung datenschutzrechtlicher Vorgaben in umfangreichen Testfahrten gesammelt, übertragen und zentral analysiert. (....)

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Quelle: Future Mobility Partnership e.V.

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Kategorie(n): Forschung & Transfer