Pressemitteilung: MILA.mobility vernetzt autonome Fahrzeuge im ÖPNV

Das Projekt MILA.mobility entwickelt eine offene Plattform, um autonome Fahrzeuge verschiedener Hersteller in bestehende ÖPNV-Systeme einzubinden.
Mit dem Projektauftakt in Berlin ist MILA.mobility Ende September in die Entwicklungsphase gestartet. Das bundesweite Forschungsprojekt soll autonome Fahrzeuge mit bestehenden Leitstellen-, Dispositions-, Buchungs- und Infrastruktursystemen verbinden. Eine offene, herstellerneutrale Plattform soll den breiten Einsatz autonomer Angebote im öffentlichen Verkehr ermöglichen.
„Deutschland will Leitmarkt für autonomes Fahren werden. Der Anspruch der deutschen ÖPNV-Branche ist es, zentraler Bestandteil dieses Leitmarkts zu sein. Dazu benötigen wir gemeinsame Standards und Lösungen, die durch möglichst alle Partner effizient genutzt und wirtschaftlich umgesetzt werden können. MILA ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg“, sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe, die das Konsortium führen.
Gemeinsame Standards für den Regelbetrieb
Bislang arbeiten Projekte zum autonomen Fahren im deutschen ÖPNV weitgehend mit geschlossenen Systemen. Fehlende Standards führen zu aufwendigen Sonderanpassungen und Doppelstrukturen. Sie erschweren Anbieterwechsel, erhöhen die Kosten und bremsen den Übergang vom Pilot- in den Regelbetrieb. (....)

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Quelle: Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH

Stichwörter: Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, MILA.mobility, Leipziger Verkehrsbetriebe, Middleware-Integration von Leitstellen- und Dispositionssystemen für Autonome Mobilität (MILA), autonome Fahrzeuge, ÖPNV, herstellerneutrale Plattform, Leitstellensysteme, Dispositionssysteme, Testfelder, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Ulf Middelberg

Kategorie(n): Forschung & Transfer, Mobilität & Verkehr