Gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung sind ältere Autofahrer:innen seltener in Verkehrsunfälle verwickelt als jüngere. Kommt es zu einem Unfall, sind ältere Pkw-Fahrer:innen häufiger die Hauptverursacher:innen (68,2 Prozent) und erleiden schwerere Unfallfolgen. Regelmäßige Feedbackfahrten für ältere Führerschein-Besitzer:innen können ein geeignetes Mittel sein, um eine sichere Mobilität zu gewährleisten. 02.03.2022 - Das Statistische Bundesamt hat heute die Unfallzahlen für Verkehrsteilnehmer:innen ab 65 Jahren im Jahr 2021 veröffentlicht. Zu der Statistik sagt Marc-Philipp Waschke, Referent Verkehrssicherheit, Fahrerlaubnis und Fahreignung beim TÜV-Verband: „Ältere Autofahrer:innen sind, gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung, seltener in Verkehrsunfälle verwickelt als jüngere. Bei lediglich 14,5 Prozent der Unfälle mit Personenschaden waren Fahrer:innen ab 65 Jahren beteiligt. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass Pkw-Fahrer:innen ab 65 Jahren bei zwei von drei Unfällen (68,2 Prozent) Hauptverursacher:innen sind, Pkw-Fahrer:innen ab 75 Jahren trugen laut Statistik sogar bei drei von vier Unfällen (75,9 Prozent) die Hauptschuld. Gleichzeitig erleiden sie besonders häufig schwere und tödliche Verletzungen. Im Jahr 2021 verunglückten insgesamt 45.123 Menschen im Alter von 65 Jahren und älter bei Unfällen; 11 169 von ihnen wurden schwer verletzt, 868 starben. Damit ist jedes dritte Todesopfer (33,9 Prozent) über 65.“ (....)
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Schlagwörter: TÜV-Verband e. V., Mobilität, Autofahrer:innen, Verkehrsunfälle, Hauptverursacher:innen, Führerschein-Besitzer:innen
Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt