Pressemitteilung: Modernisierte EU-Vorschriften über Führerscheine und Fahrberechtigungsverluste treten in Kraft

Heute treten EU-weit modernisierte Vorschriften für Führerscheine und die gegenseitige Anerkennung von Fahrberechtigungsverlusten in Kraft. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Zahl der Unfälle auf den Straßen der EU und den übermäßigen Verwaltungsaufwand für Bürger und Behörden zu verringern. Allein im vergangenen Jahr sind 19.940 Menschen auf den Straßen der EU ums Leben gekommen. Dies zeigt stetige, aber langsame Fortschritte bei der Verwirklichung des Ziels der Vision Null der EU, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten bis 2030 zu halbieren und sie bis 2050 zu beseitigen.
Die neuen Vorschriften umfassen Maßnahmen, die nachweislich die Straßenverkehrssicherheit erheblich verbessern, einschließlich der Einführung eines EU-weiten begleiteten Fahrsystems für 17-jährige Fahrer und einer EU-weiten Probezeit für Fahranfänger. Die gegenseitige Anerkennung von Fahrverboten stellt sicher, dass Fahrer, die schwere Straftaten begehen, Konsequenzen haben, unabhängig davon, ob sie innerhalb oder außerhalb ihres Heimatlandes fahren. Darüber hinaus führt die EU digitale EU-Führerscheine ein, auf die über Mobiltelefone oder andere digitale Geräte zugegriffen werden kann und die in der gesamten EU verwendet werden können.
/ Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, erklärte: „Heute ist ein großer Fortschritt bei der Modernisierung des Führerscheinsystems unseres Fahrers und der Verringerung der inakzeptablen Zahl von Verkehrstoten in der gesamten EU zu verzeichnen. Jedes verlorene Leben auf unseren Straßen ist eines zu viel. Unsere neuen Vorschriften werden uns unserer Vision „Null Todesfälle und schwere Verletzungen auf den Straßen der EU bis 2050“ näher bringen.“ (....)

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Quelle: Europäische Kommission - Abteilung Mobility and Transport

Stichwörter: Europäische Kommission - Abteilung Mobility and Transport, EU-Vorschriften, Führerschein, Fahrberechtigungsverlust, Unfälle, Verwaltungsaufwand, Vision Null, Verkehrstote, Schwerverletzte

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt