Erstmalig geben Nutzfahrzeughersteller Auskunft über die geplanten Absatzzahlen von Lkw mit alternativen Antrieben. Demnach sollen 2030 rund drei Viertel der Neuzulassungen im schweren Straßengüterverkehr emissionsfrei sein. Der technologische Fokus liegt auf Batterie und Brennstoffzelle. Berlin, 27.02.2023. Um die Klimaziele des Bundes zu erreichen, soll bis 2030 etwa ein Drittel der Fahrleistung im schweren Straßengüterverkehr elektrisch erbracht werden. Das „Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge“ zeigt als zentraler Fahrplan des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) auf, wie dieses ambitionierte Ziel erreicht werden soll – der erste Fortschrittsbericht zum Gesamtkonzept wurde kürzlich vorgestellt. Eine der wichtigsten Aufgaben des BMDV ist die Steuerung eines bedarfsgerechten Infrastrukturaufbaus. Mit der Publikation „Marktentwicklung klimafreundlicher Technologien im schweren Straßengüterverkehr“ liegen nun erstmals Informationen zu den geplanten Absatzzahlen und den dahinterliegenden strategischen Ausrichtungen der wichtigsten Nutzfahrzeughersteller vor. Die Informationen wurden im Rahmen kartellrechtskonformer, vertraulicher Gespräche ermittelt und werden nun in aggregierter Form veröffentlicht. Die Transformation des Straßengüterverkehrs hin zu klimafreundlichen Antrieben könnte demnach deutlich dynamischer erfolgen als bislang angenommen. (....)
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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur