Pressemitteilung: Neue Studie: Lassen sich Verpackungsabfälle wegbesteuern?
Hohe Kosten für Betriebe, Kommunen und Verbraucher, aber nur geringer ökologischer Nutzen: Eine von der DIHK und weiteren Verbänden in Auftrag gegebene Untersuchung zeigt, was kommunale Verpackungssteuern wirklich bringen. • Wenig Wirkung auf das Abfallaufkommen • Hohe Belastung für Unternehmen und Kommunen • Kommunale Verpackungssteuern führen zu Ausweichreaktionen • Mehrweg ist kein Selbstzweck • Auftraggeber fordern wirksamere Maßnahmen Kommunale Verpackungssteuern erfassen lediglich 0,7 Prozent des gesamten Verpackungsverbrauchs in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) und des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH (ifeu). Gleichzeitig verursacht die Steuer erhebliche wirtschaftliche und bürokratische Belastungen für Unternehmen, Kommunen und Verbraucher, während ihr Beitrag zu Abfallvermeidung und Klimaschutz gering bleibt. Die Studie untersucht erstmals umfassend die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen kommunaler Verpackungssteuern. Ziel ist eine unabhängige und wissenschaftlich fundierte Bewertung ihrer Wirksamkeit und ihrer Folgen für Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherinnen und Verbraucher. (....)
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Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK)
Stichwörter: Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK), Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), ifeu – Institut für Energie‑ und Umweltforschung Heidelberg gGmbH, kommunale Verpackungssteuer, Abfallaufkommen, Verwaltungskosten, Systembeteiligungsentgelte, Einwegkunststofffonds, Mehrwegverpackungen, Papierverpackungen, Kreislaufwirtschaftssysteme, Allianz Verpackung und Umwelt (AVU)