Pressemitteilung: Neue Studie zeigt, wo in Europa der Ladebedarf für Elektro-Lkw entstehen wird

Ein neuer Bericht des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeichnet ein detailliertes Bild davon, wo und wann bis 2045 in Europa Ladebedarf für batterieelektrische Lkw entstehen könnte. Mithilfe des neu entwickelten VESUVIO-Modells zeigen die Forschenden, dass der Ladebedarf in den kommenden Jahrzehnten stark wachsen, sich auf eine begrenzte Zahl von Standorten konzentrieren und zwischen den Ländern deutlich unterscheiden wird.
Die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge gewinnt in Europa an Dynamik. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Netzkapazitäten hält damit jedoch bislang nicht Schritt. Der neue Bericht »Spatiotemporal Analysis of Electric Truck Charging Demand in Europe« liefert in diesem Kontext detaillierte Analysen zur räumlichen Verteilung des Ladebedarfs batterieelektrischer Lkw in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Großbritannien, Norwegen und in der Schweiz. Berücksichtigt wird dabei sowohl das Depot-Laden als auch das öffentliche Laden unterwegs. Der Bedarf wird auf einem Raster mit einer räumlichen Auflösung von rund 17 mal 20 Kilometern und in 15-Minuten-Intervallen über den Zeitraum von einer Woche modelliert. (....)

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Quelle: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI

Stichwörter: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, International Council on Clean Transportation (ICCT), VESUVIO-Modell, batterieelektrische Lkw, Ladeinfrastruktur, Depot-Laden, öffentliches Laden, Güterverkehrskorridore, Logistikzentren, Netzplanung, Ladebedarf, Elektromobilität im Güterverkehr

Kategorie(n): Forschung & Transfer, Logistische Infrastruktur