Pressemitteilung: Neue Werte für die kommenden drei Monate - IMK Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko marginal gestiegen – positiv bei Industrieaufträgen, Konsum wenig dynamisch

Die kurzfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich unter dem Strich über den Jahreswechsel kaum verändert. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt. Dahinter stehen allerdings interessante gegenläufige Entwicklungen: Während aus der Industrie durch deutlich gestiegene Inlandsaufträge erstmals seit längerem positive Signale kommen, entwickeln sich unter anderem die Indikatoren für den privaten Konsum nur moderat.
Für das erste Quartal von Januar bis Ende März 2026 weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 28,0 Prozent aus. Anfang Dezember betrug sie für die folgenden drei Monate noch 26,4 Prozent. Die geringfügige Eintrübung fällt nach Analyse von IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald aber kaum ins Gewicht, zumal gleichzeitig die statistische Streuung im Indikator, die eine Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren widerspiegelt, marginal gesunken ist. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator zeigt wie im Dezember „gelb-grün“ an, was für ein moderates Wachstum spricht. (....)

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Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung

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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur