Pressemitteilung: Neues CD-Labor an TU Graz forscht an sicheren und leichteren Schienenfahrzeugen
Mit dem Ziel, eine höhere Energieeffizienz und geringere Lebenszykluskosten in Herstellung und Betrieb zu erreichen, startet das Christian Doppler Labor für Strukturintegrität im Schienenfahrzeugbau. Schienenfahrzeuge sind im Betrieb extremen Belastungen ausgesetzt: Hohe dynamische Kräfte und viele Lastwechsel wirken bei jeder Fahrt auf sie ein. Gleichzeitig gewinnen Leichtbau, Energieeffizienz und Ressourcenschonung an Bedeutung, wobei die strengen Sicherheitsanforderungen im Schienenverkehr weiterhin zu erfüllen sind. Das heute an der TU Graz eröffnete „Christian Doppler Labor für Strukturintegrität im Schienenfahrzeugbau“ widmet sich diesen Herausforderungen und entwickelt wissenschaftliche Grundlagen für die nächste Generation von Schienenfahrzeugen. Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus fördert Innovationen im Schienenfahrzeugbau „Ein modernes Industrieland braucht die besten Verbindungen in die Zukunft“, sagt Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus. „Der Schienenverkehr ist Rückgrat unserer Mobilitäts- und Infrastrukturpolitik und damit ein zentraler Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Energieeffizienz und wirtschaftliche Resilienz. Mobilität ist eines der fünf zentralen Handlungsfelder unserer Industriestrategie, weil leistungsfähige Verkehrs- und Energiesysteme die Grundlage für industrielle Stärke bilden. Wenn wir leichtere, langlebigere und energieeffizientere Schienenfahrzeuge entwickeln, stärken wir den Klimaschutz und die technologische Souveränität und Wertschöpfung in Österreich. Das CD-Labor schafft die wissenschaftliche Grundlage dafür und stellt sicher, dass neue Erkenntnisse rasch in industrielle Anwendungen einfließen.“ (....)
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