Pressemitteilung: Neues Projekt bringt Wasserstoff auf Passagierschiffe

Forschende entwickeln Metallhydridspeicher für Energieversorgung im Hafen
Im Rahmen des neuen Projekts H2MASS entwickeln Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Meyer Werft und der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) einen innovativen Wasserstoffspeicher für den Hafenbetrieb eines Passagierschiffes. Das bordeigene System soll eine emissionsfreie Energieversorgung ermöglichen. H2MASS leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Schifffahrt.
Die maritime Branche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Der Seeverkehr verursacht ca. 3 % der globalen CO₂-Emissionen – ein Anteil, der durch den wachsenden Welthandel weiter steigen könnte. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen, etwa durch EU-Emissionshandel und die Umsetzung der FuelEU Maritime-Verordnung zur schrittweisen Dekarbonisierung des Seeverkehrs. Die Reduktion maritimer Emissionen stellt besonders im Hafen eine große Herausforderung dar. Landstrom ist derzeit nicht flächendeckend verfügbar und ist mit hohen Kosten und erheblichem Infrastrukturaufwand für große Passagierschiffe verbunden. Eine Alternative dazu könnte ein bordeigenes Wasserstoffsystem zur emissionsfreien Energieversorgung sein. (....)

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Quelle: Helmholtz-Zentrum hereon GmbH

Stichwörter: Helmholtz-Zentrum hereon GmbH, H2MASS, Wasserstoffspeicher, Metallhydride, Passagierschiffe, Hafenbetrieb, Meyer Werft, Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU), digitaler Zwilling, Wasserstofftechnologie, Dekarbonisierung der Schifffahrt, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Kategorie(n): Forschung & Transfer