Pressemitteilung: Neues Technologie-Monitoring analysiert Innovations- und Marktdynamiken bei Brennstoffzellen
Zum Abschluss des Projekts H2GO hat das Fraunhofer ISI ein umfassendes Update seines kontinuierlichen Monitorings zur technologischen Entwicklung von Brennstoffzellen vorgelegt. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht und geben umfassende Einblicke in technologische Trends, Förderaktivitäten, Publikations- und Patentaufkommen sowie die globale Marktentwicklung. Die Untersuchung zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich weiterhin zu den führenden Standorten für Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellen zählt. Brennstoffzellen gelten als Schlüsseltechnologie einer künftigen Wasserstoffwirtschaft. Ihre Fähigkeit, chemische Energie – meist aus Wasserstoff – effizient und emissionsfrei in Strom umzuwandeln, macht sie zu einem vielversprechenden Baustein für nachhaltige Mobilität und Energieversorgung. In diesem Kontext hat das Fraunhofer ISI ein umfassendes Brennstoffzellen-Monitoring durchgeführt, das Forschungs- und Innovationsdaten, Förderprojekte, Patente und wissenschaftliche Veröffentlichungen gleichermaßen einbezieht. Dafür wurden Datensätze aus deutschen und europäischen Förderportalen, internationalen Patentdatenbanken und bibliografischen Datenbanken strukturiert, klassifiziert und differenziert nach drei Technologie-Kategorien ausgewertet: Polymerelektrolyt-Brennstoffzellen, die häufig bei mobilen Anwendungen eingesetzt werden, Hochtemperatur-Brennstoffzellen für stationäre Energieversorgung und Kraft-Wärme-Kopplung sowie alternative Brennstoffzellen, darunter alkalische und Direktalkohol-Varianten. So lassen sich Trends und Schwerpunkte der vergangenen Jahrzehnte vergleichen und ein Gesamtbild der nationalen Brennstoffzellenaktivitäten im globalen Kontext zeichnen. Insbesondere die Polymerelektrolyt-Technologie ist dominierend und Gegenstand intensiver industrieller Skalierungsbemühungen. (....)
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