Pressemitteilung: Neun Millionen Euro für erstes "Hydrogen Valley" in Deutschland
Großer Erfolg für Bremen: Die EU fördert mit neun Millionen Euro das Projekt "H2B:IMPACT" (Hydrogen in Bremen: Innovations in Mobility, Ports And Clean Transformation) um im Bundesland ein sogenanntes "Hydrogen Valley" aufzubauen, also eine Modellregion, in der Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt wird. Die Fördervereinbarung wurde am 23. März 2026 von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation sowie der EU-Förderorganisation Clean Hydrogen Partnership unterzeichnet. Damit setzt sich Bremen gegen zahlreiche Mitbewerber aus ganz Europa durch und wird zur ersten EU-geförderten Region dieser Art in Deutschland. Ein "Hydrogen Valley" bedeutet, dass Wasserstoff nicht nur produziert, sondern auch gespeichert, verteilt und konkret genutzt wird, etwa in der Industrie, in Häfen oder im Verkehr sowie im Baugewerbe. Genau das soll in Bremen und Bremerhaven umgesetzt werden. Geplant sind unter anderem Anwendungen im Hafen, in der Industrie sowie im Baugewerbe und in der Mobilität, die mindestens zwei Jahre lang im realen Betrieb getestet werden. Geografische Verteilung der vom Clean Hydrogen Partnership geförderten Hydrogen Valleys in Europa. Während zahlreiche Regionen in West-, Süd- und Nordeuropa als Hydrogen Valleys ausgewählt wurden, fehlte Deutschland bisher vollständig auf der Karte. Mit dem Projekt H2B:Impact ändert sich dies: Das Bundesland Bremen wird als erstes deutsches Valley in das Programm aufgenommen. (....)
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