Pressemitteilung: Nickel-Zink-Akkus sichern KI-Datacenter ab - Wenn Sekunden zählen
Mit Unterstützung des Fraunhofer IZM entwickelte das Start-Up Zn2H2 eine neuartige, kostengünstige Methode zur Herstellung von Nickel-Zink-Akkumulatoren. Dieser Batterietyp kann vor allem da zum Einsatz kommen, wo in kurzer Zeit viel Strom gebraucht wird. Der anvisierte Markt: KI-Datacenter. Durch den breiten Einsatz von künstlicher Intelligenz entstehen aktuell immer größere Datacenter. Bei der Planung von Rechenzentren muss immer auch berücksichtigt werden, was passiert, wenn der Strom ausfällt. Zwischen dem Ausfall der regulären Stromversorgung und der Übernahme durch die Notstromgeneratoren überbrückt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) die Zeit. Ist die USV jedoch nicht ausreichend dimensioniert oder versagen Komponenten, können zentrale Dienste, Sicherheitseinrichtungen und Backup-Funktionen ausfallen und wichtige Daten verloren gehen. Die USV wird dabei mit Batterien realisiert – und zwar mit solchen, die in kürzester Zeit die notwendige Energie bereitstellen, um die Zeit zu überbrücken, bis die reguläre Notstromversorgung anläuft. Aktuell kommen für Puffer-Systeme zumeist Lithium- Ionen-Akkumulatoren zum Einsatz. Diese sind aber nicht optimal für eine solche Aufgabe: Sie sind schwer, teuer und können eine Brandgefahr darstellen. Mit einer neuen Generation von Nickel-Zink-Akkus (NiZn) will das Start-Up Zn2H2 Inc. gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM eine Alternative zu Lithium-Akkus schaffen, die kleiner, leichter, sicherer und günstiger ist. Gemeinsames Knowhow von Startup und Forschung Die Wirkungsweise von NiZn-Zellen ist bereits seit über 100 Jahren bekannt. Bisher standen ein aufwendiger Herstellungsprozess und die geringe Anzahl von Aufladezyklen einer weiteren Verbreitung im Markt im Weg. (....)
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