Pressemitteilung: Niederwasser an der Donau – Bund und viadonau verstärken Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt Pegelstände auf dem Niveau von 2003 und 2018

Ministerium und Wasserstraßenbetreiber reagieren mit proaktiver Instandhaltung, neuer „Flexibler Infrastruktur“ und internationaler Kooperation.
Die Donau führt aktuell außergewöhnlich niedrig Wasser. Die Pegelstände in den freien Fließstrecken liegen rund 60 cm unter dem langjährigen Niederwasserwert, in der Wachau sind noch 2,0 Meter, östlich von Wien 1,8 Meter Fahrwasser in der Tiefenrinne gegeben. Die Güterschifffahrt ist weitgehend zum Erliegen gekommen, auch die Kreuzschifffahrt ist deutlich eingeschränkt. Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und der staatliche Wasserstraßenbetreiber viadonau nehmen die Entwicklung ernst und verstärken die bestehenden Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt.
/ „Die Donau ist eine der wichtigsten Verkehrsadern Österreichs – für den Güterverkehr, für den Tourismus und für tausende Arbeitsplätze entlang des Stroms. Wenn der Klimawandel diese Infrastruktur unter Druck setzt, dann ist es unsere Aufgabe, mit Weitblick zu investieren, statt zuzuwarten. Genau das tun wir: mit 30 Millionen Euro jährlich investieren wir vorausschauend in den Erhalt der Wasserstraße Donau – durch laufende Instandhaltung, neue technische Lösungen wie die Flexible Infrastruktur und durch enge Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern“, betont Bundesminister Peter Hanke. (....)

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Quelle: Österreich - Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)

Stichwörter: Österreich - Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), viadonau, Niederwasser Donau, Fahrwassertiefe, Flexible Infrastruktur, FAIRway Danube II, EU‑Donauraumstrategie (EUSDR), TEN‑T‑Kernnetzkorridor Rhein‑Donau, Sohleintiefung, Renaturierung, Klimawandel, Transportaufkommen Donau

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt, Mobilität & Verkehr