Pressemitteilung: No shipping, no shopping: Handelsschifffahrt in Kriegszeiten

Der Frieden auf den Weltmeeren ist vorerst vorbei. Darüber herrschte Einstimmigkeit unter den Rednerinnen und Rednern beim Albert-Ballin-Forum von Hapag-Lloyd in Hamburg. Rund 100 Gäste aus Schifffahrt und Wissenschaft diskutierten am 12. und 13. Mai 2026 an der Kühne Logistics University (KLU), wie die Handelsschifffahrt auf die massiven Bedrohungen durch Kriege, hybride Angriffe und geopolitische Spannungen reagieren kann.
Deutschland braucht mehr Seemacht und maritime Resilienz
Hybride Angriffe auf der Ostsee, bei denen militärische Angriffe mit Cyberattacken und Sabotage kombiniert werden, und militärische Auseinandersetzungen in der Straße von Hormus. Die Sicherheit der Meere ist aktuell so bedroht wie seit dem letzten Weltkrieg nicht mehr. Wie sehen Lösungen für die Sicherheit auf den Weltmeeren aus? Eine Frage, die für lebenswichtige Handelsketten immer drängender wird: 60 Prozent der deutschen Im- und Exporte erfolgen Stand heute per Schiff, 90 Prozent des weltweiten Handels und 80 Prozent der europäischen Energieversorgung führen ebenfalls über den Seeweg. No shipping, no shopping.
„Die Diskussion zur Nutzung der See ist dringend nötig und muss multiperspektivisch erfolgen. Es braucht den Austausch u. a. zwischen historischen, juristischen, politischen und ethischen Standpunkten“, sagt Nils Haupt, Senior Director Group Communications bei Hapag-Lloyd. „Gerade in Krisenzeiten, die gut überlegte Entscheidungen verlangen, erweist sich unsere langjährige Zusammenarbeit mit einer Business School wie der Kühne Logistics University mit ihrer Supply-Chain-Expertise als besonders wertvoll.“ (....)

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Quelle: Kühne Logistics University gGmbH

Stichwörter: Kühne Logistics University gGmbH, Handelsschifffahrt, maritime Resilienz, hybride Angriffe, Seemacht, Straße von Hormus, Verband Deutscher Reeder, IMO, Crew‑Sicherheit, maritime Sicherheit, Albert‑Ballin‑Forum

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