Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert, dass die Regierungskoalition in ihrer Einigung zur Novelle des Postgesetzes noch keine klare Vorgabe macht, dass Pakete in der Ein-Personen-Zustellung nicht schwerer als 20 Kilogramm sein dürfen. „Damit lässt die Koalition eine Chance für besseren und verbindlichen Gesundheitsschutz der Beschäftigten verstreichen“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. „Jetzt ist der Bundesarbeitsminister gefordert. Er muss in der entsprechenden bis zum Jahresende vorzulegenden Verordnung festlegen, dass beispielsweise eine Sackkarre kein geeignetes Hilfsmittel ist, um Pakete mit mehr als 20 Kilogramm Gewicht in der Ein-Personen-Zustellung zu befördern.“ Damit ließe sich die 20-Kilo-Grenze künftig de facto einführen. „Pakete zustellen ist und bleibt Schwerstarbeit. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass dies nicht zu Lasten der Gesundheit der Beschäftigten geht.“ (....)
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Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt