Pressemitteilung: Öffentliches Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2026 bei 98,8 Milliarden Euro
• Einnahmen wachsen mit rund 2 % deutlich schwächer als Ausgaben mit rund 6 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 • Entlastungsmaßnahmen des Bundes senken Einnahmen bei Strom- und Energiesteuer, Zinsausgaben steigen deutlich • Defizit des Bundes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt, kommunales Finanzierungsdefizit verharrt auf Rekordniveau WIESBADEN – Der Öffentliche Gesamthaushalt hat im 1. Halbjahr 2026 rund 2 % mehr eingenommen und rund 6 % mehr ausgegeben als im 1. Halbjahr 2025: Einnahmen von 1 011,8 Milliarden Euro standen Ausgaben von 1 110,6 Milliarden Euro gegenüber. Damit schlossen die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung das 1. Halbjahr 2026 mit einem Finanzierungsdefizit von 98,8 Milliarden Euro ab. Im 1. Halbjahr 2025 hatte das Defizit 58,5 Milliarden Euro betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik weiter mitteilt, waren in der ersten Jahreshälfte 2026 alle Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts defizitär. Der Bund hatte den mit Abstand größten Anteil am Gesamtdefizit. Das Defizit der Gemeinden und Gemeindeverbände blieb auf dem Rekordniveau des Vorjahreszeitraums. (....)
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Stichwörter: Statistisches Bundesamt (Destatis), Öffentliches Finanzierungsdefizit, 1. Halbjahr 2026, 98,8 Milliarden Euro, im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025, Wachstum der Einnahmen: rund 2 %, Wachstum der Ausgaben: rund 6 %, Entlastungsmaßnahmen des Bundes senken Einnahmen bei Strom- und Energiesteuer, Deutlicher Anstieg der Zinsausgaben