„Beachtlicher Teil der Bevölkerung würde profitieren“: Die Ökonomen Prof. Dr. Stefan Bauernschuster von der Universität Passau und Prof. Dr. Christian Traxler von der Berliner Hertie School argumentieren, dass ein Tempolimit nicht nur zu weniger Toten und Verletzten führen würde, sondern auch positive Effekte für jene hätte, die im Umkreis von Autobahnen leben. Deutsche Autobahnen stechen im internationalen Vergleich keineswegs als besonders sicher heraus. Zudem zeigt eine breite, internationale Literatur, dass überhöhte Geschwindigkeit die mit Abstand häufigste Ursache für tödliche Unfälle sei. Ein Tempolimit würde aber nicht nur die Anzahl der im Straßenverkehr Getöteten und Verletzten reduzieren, sondern hätte darüber hinaus noch weitere Effekte, von denen Millionen Menschen profitieren würden. Das zeigen Prof. Dr. Stefan Bauernschuster, Inhaber des Lehrstuhls für Public Economics an der Universität Passau, und Prof. Dr. Christian Traxler, Professor für Ökonomie an der Berliner Hertie School, in einem Beitrag für die Fachzeitschrift „Perspektiven der Wirtschaftspolitik“ auf Basis bestehender wissenschaftlicher Literatur.
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Schlagwörter: Tempolimit, Gesundheit, Klima, Reduzierung, Tote, Verletze, Deutsche Autobahnen, überhöhte Geschwindigkeit, internationale Literatur, tödliche Unfälle
Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt ; Forschung & Transfer ; Mobilität & Verkehr