Pressemitteilung: Open6GHub+ startet: Deutschlands 6G-Forschung wird Industriemotor
Umsetzungsreife Forschungsergebnisse zum künftigen Mobilfunkstandard 6G in industrielle Anwendungen, Standards und Märkte überführen: Das ist die Aufgabe des nationalen Verbundvorhabens „Open6GHub+“. Die RPTU Kaiserslautern-Landau, konkret der Lehrstuhl für Funkkommunikation und Navigation unter Leitung von Professor Hans D. Schotten, bringt Expertise in der holistischen Mobilfunkkommunikation ins Vorhaben ein. Ziel der RPTU-Forscher: Bodengebundene und nicht-terrestrische Netze zu einer allgegenwärtigen und resilienten 6G-Kommunikationsinfrastruktur zusammenzuführen. Der Transferhub wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Indem es die die Lücke zwischen 6G-Grundlagenforschung und wirtschaftlicher sowie gesellschaftlicher Wirkung schließt, leistet das Open6GHub+ einen wichtigen Beitrag für das Vorantreiben der Digitalisierung und die technologische Souveränität zukünftiger Kommunikationsnetze. Er baut auf den Ergebnissen des erfolgreich abgeschlossenen Open6GHubs auf – mit klarem Fokus auf Transfer, Umsetzung und Verwertung. Der Open6GHub+ ist Teil des deutschen 6G-Programms. Damit setzt das BMFTR einen zentralen Baustein seiner 6G-Strategie um, mit der Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter für die nächste Mobilfunkgeneration positioniert werden soll. Zugleich adressiert das Programm den gestiegenen Bedarf an technologischer Souveränität, resilienten kritischen Infrastrukturen und vertrauenswürdigen digitalen Systemen. Eine enge Zusammenarbeit mit Industrie, Start-ups, Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs), Behörden und weiteren öffentlichen Akteuren bildet dabei ein zentrales Element. (....)
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