Pressemitteilung: Ostafrika auf dem Weg zur Elektromobilität
Studie von Agora Verkehrswende analysiert aktuelle Trends in den Vorreiterstaaten Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda / Regierungen stärken heimische Fertigung von E-Fahrzeugen mit ambitionierten politischen Vorgaben Berlin, 3. Dezember 2025. Die Regierungen ostafrikanischer Länder entwickeln die Region zum Vorreiter für Elektromobilität auf dem Kontinent. Das zeigt eine Analyse des Thinktanks Agora Verkehrswende. Die Länder Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda sind in Bezug auf die Absatzzahlen und die politischen Rahmenbedingungen zur Förderung der Elektromobilität führend in Afrika. Alle fünf Länder haben ambitionierte nationale Strategien für die Marktentwicklung der Elektromobilität verabschiedet oder entwickeln diese derzeit. Lokale Unternehmen investieren bereits verstärkt in die Fertigung von batterieelektrischen Fahrzeugen, insbesondere von Motorrädern und Bussen. Naville Geiriseb, Projektleiter für internationale Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Afrika bei Agora Verkehrswende, hebt hervor: „Viele afrikanische Länder begreifen die weltweite Dynamik hin zur Elektromobilität als Chance für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Mit der Förderung der Elektromobilität bauen sie eigene Wertschöpfungsketten auf und schaffen attraktive Arbeitsplätze für die junge und wachsende Bevölkerung. Außerdem machen sie sich damit unabhängiger von teuren Ölimporten. Der Entschlossenheit afrikanischer Staaten auf dem Weg zum klimaneutralen Verkehr wird bislang in Europa zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Elektromobilität bietet die Gelegenheit, die strategische Zusammenarbeit für Klimaschutz und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zwischen Europa und Afrika auszubauen.“ (....)
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Stichwörter: Agora Transport Transformation gGmbH, Studie, Ostafrika auf dem Weg zur Elektromobilität, Analyse, aktuelle Trends, Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda