Pressemitteilung: PEM ermöglicht schnellere Entwicklung struktureller Batteriesysteme

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungsvorhaben „PEAk-Bat“ für eine weniger kosten- und zeitintensive Batterieproduktion erfolgreich beendet. Während der dreieinhalbjährigen Projektlaufzeit ging es mit renommierten Industriepartnern wie Ford und Trumpf um die Entwicklung struktureller Batteriesysteme und die Reduktion ihres Produktionsaufwands für einen früheren Markteintritt.
Dazu hatten die Forschenden zehn Fahrzeugkarosserien mit einem integrierten strukturellen Batteriesystem aufgebaut und sie bei den Projektpartnern TÜV Rheinland und Magna testen lassen. Zudem hatte das Team mehrere Simulationsmodelle entworfen und anhand von Versuchen erfolgreich validiert. Das im Zuge des Projekts entwickelte Designkonzept für strukturelle Batteriesysteme im „Module-to-Chassis“- Ansatz habe zu einer Steigerung der volumetrischen Energiedichte um mehr als zehn Prozent und einer Zunahme der gravimetrischen Energiedichte um mehr als 15 Prozent geführt.
„Eingesparte Testzeiten erlauben eine schnellere Entstehung neuartiger Batteriesysteme und dadurch eine frühere Markteinführung.“
„Eine frühzeitige Absicherung von Batteriesystemen mittels künstlicher Intelligenz hilft dabei, entscheidende Fehler im Produktionsablauf und die Kosten für Prototypen zu reduzieren“, sagt PEM-Leiter Professor Achim Kampker. Die Ansätze der Forschenden zur virtuellen Absicherung verringere die Anzahl der bisher notwendigen Batterietests im Entwicklungsprozess deutlich. „Die eingesparten Testzeiten erlauben eine schnellere Entstehung neuartiger Batteriesysteme und dadurch eine frühere Markteinführung“, erläutert PEM-Leitungsmitglied Professor Heiner Heimes. (....)

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Quelle: Production Engineering of E-Mobility Components (PEM), RWTH Aachen

Stichwörter: Production Engineering of E-Mobility Components (PEM), RWTH Aachen, Entwicklung, struktureller Batteriesysteme, „PEAk-Bat“, weniger kosten- und zeitintensive Batterieproduktion, Ford, Trumpf, Produktionsaufwand, Fahrzeugkarosserie, TÜV Rheinland, Magna, Simulationsmodelle, „Module-to-Chassis“-

Kategorie(n): Forschung & Transfer