Pressemitteilung: PILOTPROJEKT: POST, EVN UND NETZ NÖ VERWANDELN E-FAHRZEUGE IN MOBILE STROMSPEICHER - LANGFRISTIGE VISION: E-FLOTTE DER POST ALS FAHRENDER GROSS-SPEICHER

Wien/Mautern an der Donau, 10. März 2026 – Die Österreichische Post AG, die EVN und Netz Niederösterreich testen in Mautern an der Donau erstmals das bidirektionale Laden von E-Fahrzeugen (Vehicle-to-Grid, V2G). Im Test werden fünf E-Fahrzeuge der Marke Maxus an Wallboxen von ZAPe bei PEET GmbH nicht nur geladen, sondern können Strom auch ins öffentliche Netz einspeisen.
In Kombination mit der Photovoltaikanlage am Dach der Postbasis in Mautern an der Donau wird der tagsüber erzeugte Strom während der Standzeiten der Fahrzeuge – etwa am Nachmittag oder am Wochenende – in den Batterien der E-Fahrzeuge gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben. Die E-Fahrzeuge der Post agieren damit als großer, gebündelter Stromspeicher.
Da für das bidirektionale Laden in Österreich bislang noch die Rahmenbedingungen fehlen, betreten die Projektpartner*innen regulatorisch und technisch Neuland. Netz Niederösterreich und die EVN nutzen den Pilottest gemeinsam mit der Post, um konkrete Praxiserfahrungen zu sammeln und mögliche zukünftige Standards für das Energienetz zu entwickeln.
Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG: „Das bidirektionale Laden ist ein möglicher nächster Schritt: Wenn der Praxistest gelingt, könnte unsere E‑Flotte zu einem dezentralisierten Speichersystem werden. Schon heute betreiben wir über 6.000 E‑Fahrzeuge, mehr als 20 Megawatt peak Photovoltaik und ein österreichweit dichtes Netz an Ladepunkten. Dieses Projekt zeigt, welches Potenzial in unserer Infrastruktur steckt, für die Post und für die Energiewende in Österreich.“ (....)

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Quelle: Österreichische Post AG

Stichwörter: Österreichische Post AG, bidirektionales Laden, Vehicle‑to‑Grid, EVN, Mautern an der Donau, Wallboxen von ZAPe, PEET GmbH, Netz Niederösterreich, E‑Fahrzeuge, mobile Stromspeicher, Photovoltaik, Netzentlastung, Energieinfrastruktur

Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien, Gesundheit & Umwelt