Pressemitteilung: Positionspapier des ZDS - Seehäfen als CO₂-Hubs stärken und CCUS in Deutschland ermöglichen
Rolle der deutschen Seehäfen beim Carbon Management Deutschland wird seine Klimaziele ohne Carbon Capture, Utilization and Storage (CCUS) nicht erreichen. In mehreren Industriebranchen entstehen auch künftig nicht vermeidbare CO₂-Emissionen – etwa in der Zement-, Kalk-, Chemie-, Stahl-, Glas- und Abfallwirtschaft. Dafür braucht es verlässliche Wege zur Abscheidung, Nutzung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung des CO₂. Dabei reicht es nicht aus, CO₂ nur am Industriestandort abzuscheiden. Entscheidend ist der Aufbau einer funktionierenden Transport- und Umschlaginfrastruktur. Hier fällt den deutschen Seehäfen eine zentrale Rolle zu: Sie können CO₂-Mengen bündeln, verschiedene Verkehrsträger verbinden und den Zugang zu europäischen Speicher- und Nutzungspfaden ermöglichen. Seehäfen sind natürliche CO₂-Hubs Die deutschen Seehäfen sind Knotenpunkte für Energie, Industrie und internationale Warenströme. Sie verfügen über Umschlagkompetenz, Gefahrgut- und Flüssiggutexpertise sowie leistungsfähige Anbindungen an Schiene, Straße, Binnenwasserstraße und Seeschifffahrt. Diese Voraussetzungen machen sie zu natürlichen CO₂-Hubs. Künftig können Seehäfen mehrere Funktionen in der CCUS-Wertschöpfungsketteübernehmen: (....)
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