Pressemitteilung: POST-STUDIE ZEIGT PARADOXON: KI BOOMT IN ÖSTERREICH, ABER DIGITALISIERUNG WIRD GEBREMST WAHRGENOMMEN

• Zwei Drittel der österreichischen Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz (KI) – mehr als dreimal so viele wie 2023.
• Trotz KI-Boom wird der Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad in Österreich niedriger als in den Jahren zuvor eingeschätzt und liegt lediglich bei 49 Prozent.
• Angst vor Datenverlust und -manipulation ist mit 45 Prozent die größte Hürde auf diesem Weg.
• Externe Expertise gefragt: Nur jedes zweite große Unternehmen hat die nötigen Ressourcen für KI- und Digitalisierungsprojekte, bei kleineren Unternehmen ist es nur ein Drittel.
Wien, 26. Februar 2026 – Die dritte Digitalisierungsstudie* der Post Business Solutions zeigt ein ambivalentes Bild: Während Künstliche Intelligenz (KI) in den heimischen Unternehmen breit Einzug hält, treten viele beim digitalen Gesamtfortschritt auf der Stelle. 67 Prozent der befragten Betriebe nutzen bereits KI in verschiedenen Geschäftsbereichen. Im Vergleich zu 2023 ist das eine deutliche Zunahme – damals waren es lediglich 20 Prozent. Die Unternehmen sehen vor allem drei zentrale Vorteile durch den Einsatz von KI: die Automatisierung komplexer Aufgaben (57 Prozent), Produktivitätssteigerungen (52 Prozent) sowie schnellere Datenanalysen als Entscheidungsgrundlage (49 Prozent). „Gar keine Vorteile" sehen nur vier Prozent (2023: 15 Prozent). Die Mehrheit (61 Prozent) ist sicher, dass KI ihr Geschäftsmodell in den nächsten fünf Jahren maßgeblich verändern wird. Kein Wunder also, dass Pilotprojekte zunehmend in den Regelbetrieb überführt werden, und 58 Prozent der Betriebe planen, KI in den kommenden zwölf Monaten noch stärker zu implementieren (2024: 35 Prozent). Dennoch bewerten nur 49 Prozent der Befragten ihren Digitalisierungsgrad als (eher) weit fortgeschritten – das sind sieben Prozentpunkte weniger als 2024. (....)

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Quelle: Österreichische Post AG

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Kategorie(n): Neue Publikationen