Pressemitteilung: Profit für DB InfraGO AG, Verlust für die Gesellschaft

Die Trassenpreisreform muss das erste verkehrspolitische Projekt der neuen Regierung werden / Die Trassenpreise für den eigenwirtschaftlichen Schienenverkehr drohen weiter rasant zu steigen: Nach einer Erhöhung um 16,2 (Güterverkehr) bzw. 17,7 Prozent (Personenfernverkehr) im Dezember 2024 droht Ende 2025 ein weiterer Anstieg um über 35 Prozent. Ursache ist der Gewinnanspruch der „gemeinwohlorientierten“ DB InfraGO, die über eine Milliarde Euro aus einer maroden Infrastruktur erwirtschaften muss – zulasten der Eisenbahnverkehrsunternehmen und der gesamten Gesellschaft. Die angeblich gemeinwohlorientierte DB InfraGO AG kämpft derzeit erbarmungslos um ihren Gewinnanspruch im Jahr 2026 – der Höhe der Rendite, die sie mit den Trassenpreisen erwirtschaften darf. Die Bundesnetzagentur versuchte im November den beantragten Gewinnanspruch, der durch eine Eigenkapitalzuführung in die Höhe schoss, und den dadurch verursachten Anstieg der Trassenpreise, zu mindern (....)

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Quelle: Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V.

Stichwörter: Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V., Profit, DB InfraGO AG, Trassenpreisreform, eigenwirtschaftlicher Schienenverkehr, Trassenpreise: Erhöhung 16,2% (Güterverkehr), Trassenpreise: Erhöhung:17,7% (Personenfernverkehr), Dezember 2024, Ende 2025: 35%, marode Infrastruktur

Kategorie(n): Aus den Organisationen