Pressemitteilung: Projekt: Übergangsbestimmungen in ES-TRIN für Binnenfahrgastschiffe
Die technischen Vorschriften für Binnenschiffe entwickeln sich kontinuierlich weiter. Die Anwendung neuer Anforderungen auf bestehende Fahrgastschiffe stellt Betreibende jedoch häufig vor technische oder wirtschaftliche Herausforderungen. Ziel des DMZ-Projekts ist die Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens, der bei der Umsetzung der Übergangsbestimmungen unterstützt. Der Europäische Standard der Technischen Vorschriften für Binnenschiffe (ES-TRIN) bildet die verbindliche technische Grundlage für Bau, Ausrüstung und Zertifizierung von Binnenschiffen in der Europäischen Union [1]. Seit der erstmaligen Veröffentlichung im Jahr 2015 wird die Vorschrift regelmäßig erweitert, um neue sicherheitstechnische Erkenntnisse, technische Entwicklungen und praktische Erfahrungen zu berücksichtigen. Ziel ist ein hohes, europaweit einheitliches Sicherheitsniveau in der gesamten Binnenschifffahrt [2]. Mit jeder Fortschreibung des ES-TRIN werden die Betreibenden bestehender Fahrgastschiffe vor neue Anforderungen gestellt. Übergangsbestimmungen regeln, unter welchen Bedingungen neue Anforderungen auf die bestehende Flotte angewendet werden. Die Regelungen sind komplex, historisch gewachsen und teilweise schwer zu überblicken. Insbesondere bei älteren Schiffskonstruktionen führen technische Vorgaben aufgrund baulicher Grenzen zu Konflikten oder können für erhebliche wirtschaftliche Belastungen sorgen. Systematische Analyse zur Entlastung der Praxis Hier setzt das Projekt des DMZ an, das vom DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. sowie von der österreichischen Kanzlei Dipl.-Ing. Richard Anzböck unterstützt wird. Das Ziel ist eine fundierte Prüfung der Übergangsbestimmungen, bei der technische oder wirtschaftliche Herausforderungen und mögliche systematische Unschärfen im Regelwerk identifiziert werden sollen. Dabei werden die verschiedenen Perspektiven auf die Umsetzung der Vorschriften bewertet: Während auf europäischer Ebene ein einheitlich hohes Sicherheitsniveau angestrebt wird, sind die nationalen Behörden für die rechtssichere Anwendung im Einzelfall verantwortlich, und die Betreibenden müssen technische Umsetzbarkeit sowie wirtschaftliche Tragfähigkeit sicherstellen. (....)
Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link:
Stichwörter: Deutsches Maritimes Zentrum e.V. DMZ, ES‑TRIN (Europäischer Standard der Technischen Vorschriften für Binnenschiffe), Binnenschifffahrt, Übergangsbestimmungen, Fahrgastschiffe, DMZ‑Projekt, DST (Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme), technische Umsetzbarkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit, Härtefallanträge, Leitfaden für Bestandsflotte