Deutlich höhere Speicherkapazität, sicherer Betrieb und Langlebigkeit: Das versprechen sich Industrie und Forschung von künftigen Feststoffbatterien im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien. Ein Verbund, an dem die UDE maßgeblich beteiligt ist, hat sich zum Ziel gesetzt, Prototypen bis hin zum Pilotmaßstab zu realisieren. Das entscheidende Anodenmaterial entstand im Institut für Energie- und Materialprozesse der Uni. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt* für zwei Jahre mit 1,7 Mio. Euro. Feststoffbatterien sind in ihrem Aufbau mit konventionellen Lithium(Li)-Ionen-Batterien vergleichbar. Der namensgebende Unterschied ist der feste Elektrolyt anstelle einer flüssigen Variante. Drei entscheidende Vorteile gehen damit einher: (1) Feststoffbatterien sind kleiner und daher gut geeignet für den Einsatz in der E-Mobilität, (2) da keine organischen Verbindungen im Elektrolyten vorkommen, enthalten sie deutlich weniger brennbares Material, und (3) sie kommen ohne umweltschädliche perfluorierte Verbindungen aus – also ohne sogenannte Ewigkeitschemikalien, die kaum abbaubar sind und sich in Gewässern und Böden ansammeln. (....)
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Schlagwörter: Universität Duisburg-Essen (UDE), Feststoffbatterien, Prototypen, höhere Speicherkapazität, sicherer Betrieb, Langlebigkeit, konventionelle Lithium-Ionen-Batterien, Pilotmaßstab, Anodenmaterial, Einsatz in der E-Mobilität, Ewigkeitschemikalien
Kategorie(n): Forschung & Transfer