Pressemitteilung: Rangieren im Digitalen Knoten Stuttgart (DKS)
Herausforderungen, Verbesserungen und Potenziale für den Rangierbetrieb mit ETCS Die Einführung des European Train Control System (ETCS) ist – insbesondere in der Ausprägung Level 2 „ohne Signale“ – mit vielen Chancen, aber auch mit Herausforderungen verbunden. Das betrifft nicht nur die häufig im Fokus stehenden Zugfahrten, sondern ebenso den Rangierbetrieb. Im Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) konnten bereits erste Vereinfachungen im Rangierbetrieb umgesetzt und weitere Potenziale identifiziert werden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse zeigen, wie durch ein abgestimmtes Zusammenspiel von Technik und Betrieb einfachere, wirtschaftliche und leistungsfähigere Lösungen möglich werden können. Ein Fachbeitrag beschreibt, wie technische Weiterentwicklungen und angepasste betriebliche Konzepte dazu beitragen können, den Rangierbetrieb unter ETCS zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Der DKS zeigt, dass das Rangieren auch unter ETCS weiterhin anspruchsvoll bleibt, zugleich aber erhebliche Chancen für betriebliche Vereinfachungen eröffnet. Solche Weiterentwicklungen können dazu beitragen, betriebliche Abläufe effizienter und stabiler zu gestalten und damit perspektivisch auch den Bahnbetrieb insgesamt zu stärken. Mit weiterentwickelten Prozessen und Regelwerken sowie neuen Ansätzen zur optischen Freigabe von Rangierfahrten – etwa einem sogenannten „blauen Licht“ – könnte künftig ein großer Teil der heute noch erforderlichen Lichtsignale entfallen. Weitere Potenziale bieten Rangierbereiche („shunting areas“), wie sie beispielsweise in Dänemark und Norwegen bereits umgesetzt werden und die ein freieres Rangieren innerhalb definierter Bereiche ohne zusätzliche Lichtsignale ermöglichen könnten. (....)
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