Pressemitteilung: Ready for PPWR? Fraunhofer CCPE compact beleuchtet Verpackungsdesign entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) erhöht den Handlungsdruck auf Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Online-Seminar »Ready for PPWR? Packaging design for the whole value chain« am 15. April 2026 präsentiert das Fraunhofer CCPE gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie konkrete Lösungsansätze – von regulatorischen Anforderungen über nachhaltige Optimierung bis zum Einsatz von Rezyklaten in Lebensmittelverpackungen. Mit der Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR - verschärft die EU die Vorgaben für Kreislauffähigkeit, Rezyklateinsatz und Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Damit setzt sie den Rahmen für die gesamte Wertschöpfungskette – vom Materialhersteller über den Markenartikler bis zum Recycler. Welche konkreten Anforderungen Unternehmen jetzt berücksichtigen müssen, erläutert Lina Wimmer, Senior Consultant Circularity bei Circular Analytics TK GmbH im Online-Seminar. Sie zeigt, wie sich regulatorische Pflichten frühzeitig in strategische Verpackungsentscheidungen übersetzen lassen. Design: Funktion und Nachhaltigkeit zusammendenken Auf Ebene der Verpackungsentwicklung steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich ökologische Anforderungen mit funktionalen Leistungen vereinbaren lassen. Dr.-Ing. Anna Kerps vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT betont, dass Verpackungen differenziert bewertet werden müssen: Bei den meisten Lebensmitteln liegt ihr Anteil an den gesamten Treibhausgasemissionen lediglich bei rund drei bis dreieinhalb Prozent. Maßgeblich für die Umweltbilanz sind vor allem Produktschutz und Effizienz in der Lieferkette. (....)
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