Pressemitteilung Nr. 076 vom 29. Februar 2024 • Stärkster Nominallohnanstieg seit 2008: +6,0 % zum Vorjahr • Reallohnentwicklung erstmals seit 2019 wieder leicht positiv / WIESBADEN – Der Nominallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2023 um 6,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einschließlich Sonderzahlungen ab. Die kräftigen Steigerungen der Nominallöhne sind vor allem durch Zahlungen der Inflationsausgleichsprämie sowie die Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro im Oktober 2022 bedingt. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 5,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Reallöhne im Jahr 2023 damit um 0,1 % gegenüber 2022 – dies war der erste Anstieg seit 2019. Während im Jahr 2020 insbesondere der vermehrte Einsatz von Kurzarbeit zur negativen Nominal- und Reallohnentwicklung beigetragen hatte, zehrte 2021 und 2022 die hohe Inflation den Nominallohnanstieg auf. (....)
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Schlagwörter: Statistisches Bundesamt (Destatis), Reallöhne Jahr 2023: + 0,1 % gegenüber 2022, Stärkster Nominallohnanstieg seit 2008: +6,0 % zum Vorjahr, Nominallohnindex, Zahlungen der Inflationsausgleichsprämie, Verbraucherpreise +5,9 %
Kategorie(n): Märkte & Konjunktur