Pressemitteilung: Regelverstöße im Radverkehr durch Ursachenforschung reduzieren

Das Verbundprojekt RULES untersucht, warum Regelverstöße von und gegenüber Radfahrenden entstehen und wie diese reduziert werden können. Neue Erkenntnisse soll die partizipative Webseite www.regelverstoesse.de liefern, auf der alle Verkehrsteilnehmenden Regelverstöße eintragen können.
Das Projekt RULES erforscht Ursachen und Motive von Regelverstößen im Radverkehr
Regelverstöße im Radverkehr wie etwa das Fahren auf dem Gehweg können Gefahrensituationen sowie Konflikte begünstigen. Das Forschungsteam des Projekts RULES geht davon aus, dass derartige Regelüberschreitungen oftmals nicht aus Rücksichtslosigkeit oder Unwissenheit der Verursachenden entstehen. „Radfahrende werden häufig als aggressive oder rücksichtslose Verkehrsteilnehmende dargestellt. Wir möchten jedoch zeigen, dass viele Verstöße situativ zu betrachten sind und aus Unzumutbarkeit oder fehlender Klarheit im Straßenraum hervorgehen“, erklärt Dr. habil. Rul von Stülpnagel, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Kognitionswissenschaft am Institut für Psychologie und Projektleiter von RULES an der Universität Freiburg. „Zudem sind Radfahrende selbst oft Opfer von Regelverstößen anderer Verkehrsteilnehmender.“ (....)

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Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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Kategorie(n): Mobilität & Verkehr; Gesundheit & Umwelt