Pressemitteilung: Regulierung, Rohstoffknappheit, Resilienz: Wie Kreislaufwirtschaft gelingt

Das lineare Wirtschaftsmodell stößt an seine Grenzen. Ein jetzt veröffentlichtes Whitepaper des Fraunhofer IPA zeigt, wie ein Strategiekonzept Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich tragfähig macht.
Europäische Vorgaben wie die Ökodesign-Verordnung ESPR, der ab 2027 verpflichtende Digital Product Passport und die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie NKWS setzen Industrieunternehmen unter erheblichen Handlungsdruck. Das lineare Wirtschaftsmodell stößt an seine Grenzen – und trotzdem gelingt vielen Industrieunternehmen der Übergang zur Kreislaufwirtschaft nicht. Genau zum richtigen Zeitpunkt hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA das Whitepaper »Kreislaufwirtschaft strategisch umsetzen – Effizienz, Konsistenz und Suffizienz in der unternehmerischen Praxis« vorgelegt. Auf Basis wissenschaftlicher Analyse und praxisnaher Experteninterviews zeigt die Veröffentlichung konkrete Wege zur strategischen Umsetzung der Kreislaufwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen drei Nachhaltigkeitsstrategien und ihr Zusammenspiel.
Wie Kreislaufwirtschaft gelingt
Lineare Wirtschaft am Limit: Warum Kreislaufwirtschaft zur strategischen Notwendigkeit wird
Rohstoffe werden knapper, Energiepreise steigen, Lieferketten geraten unter geopolitischen Druck. Das lineare Wirtschaftsmodell des »Take – Make – Dispose« (dt. Nehmen – Herstellen – Entsorgen), nach welchem Rohstoffe entnommen, Produkte hergestellt und nach Nutzung entsorgt werden, stößt an ökologische und ökonomische Grenzen. Kreislaufwirtschaft ist vor diesem Hintergrund keine Option mehr – sie wird zur strategischen Notwendigkeit. Die politischen Signale sind eindeutig: Die Ökodesign- Verordnung ESPR, der ab Februar 2027 verpflichtende Digital Product Passport für Elektrofahrzeug-Batterien, Berichtspflichten nach CSRD und ESRS sowie der Critical Raw Materials Act verschärfen den Handlungsdruck erheblich. Wer regulatorische Entwicklungen frühzeitig antizipiert, sichert sich Investitionssicherheit und vermeidet kostspielige Nachbesserungen. Für viele Unternehmen stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie handeln müssen – sondern wie sie den Wandel wirtschaftlich tragfähig gestalten können. (....)

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Quelle: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Stichwörter: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Kreislaufwirtschaft, Ökodesign-Verordnung ESPR, Digital Product Passport, NKWS, Rohstoffknappheit, Lieferketten, Nachhaltigkeitsstrategien, regulatorischer Druck, Critical Raw Materials Act

Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien, Gesundheit & Umwelt