Pressemitteilung: Rheinbahn reagiert auf ungewöhnlich hohe Zahl von Unfallschäden: - „Unsere Fahrgäste haben Anspruch auf Verlässlichkeit“
Die Rheinbahn steht aktuell vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Durch eine Häufung teils schwerer Verkehrsunfälle in den vergangenen Wochen ist die Zahl der einsatzfähigen Niederflur-Bahnen deutlich gesunken. Rund zehn Prozent weniger Fahrzeuge stehen derzeit zur Verfügung – ein Rückgang, der sich unmittelbar auf das Platzangebot auswirkt. Christian Finke, Bereichsleiter Betrieb bei der Rheinbahn, ordnet die Situation ein: „In den letzten Wochen hatten wir eine ungewöhnlich hohe Zahl von Unfällen, bei denen unsere Fahrzeuge zum Teil erheblich beschädigt wurden. Solche Ausfälle sind für uns mehr als ärgerlich – sie treffen uns mitten im laufenden Betrieb.“ Lange Lieferzeiten verzögern Reparaturen Die Reparaturen gestalten sich derzeit schwieriger als üblich: Ersatzteile und Komponenten für Schienenfahrzeuge sind europaweit knapp, Lieferzeiten ziehen sich teils über mehrere Monate. Hinzu kommt, dass selbst bislang zuverlässige Lieferfirmen aktuell deutlich längere Bearbeitungszeiten benötigen. Tomasz Karbowski, Bereichsleiter Fahrzeugwerkstätten, erklärt: „Unsere Mitarbeitenden in den Werkstätten arbeiten mit Hochdruck und im Schichtbetrieb, um die Fahrzeuge so schnell wie möglich wieder fit zu machen. Doch bei der Aufarbeitung wichtiger Komponenten müssen wir teilweise sechs Monate oder länger warten – wo früher zwei Wochen üblich waren. Das verzögert die Rückkehr der Fahrzeuge erheblich.“ (....)
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