Die Preise an den internationalen Rohstoffbörsen zeigen sich im dritten Quartal 2025 volatil. Während Aluminium trotz Rekordproduktion leicht anzieht, bleibt der Kupfermarkt von US-Zöllen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Gold profitiert von der globalen Konjunkturabkühlung und gewinnt als sicherer Hafen an Attraktivität. Die neuen BME-Marktinformationen 03/2025 beleuchten die Entwicklungen im Detail. Aluminium: Rekordproduktion trifft auf stabile Nachfrage Der Aluminiumpreis bewegte sich im dritten Quartal 2025 in einer Spanne von 2.550 bis 2.740 US-Dollar je Tonne und zeigte zum Quartalsende eine leicht steigende Tendenz. Im September erreichte der Durchschnittspreis rund 2.650 US-Dollar je Tonne. Auf der Angebotsseite meldete das International Aluminium Institute im Juli einen neuen Rekordwert von 6,268 Millionen Tonnen Primärproduktion – davon entfielen 3,764 Millionen Tonnen auf China. Trotz dieser hohen Auslastung bleiben die LME-Lagerbestände deutlich unter dem Vorjahresniveau, was den Markt tendenziell stützt. Der Rohstofffluss wird stark durch die US-Handelspolitik beeinflusst: Seit Juni gilt auf Primäraluminium ein Zollsatz von 50 Prozent, was zu einer Umlenkung der Handelsströme und höheren Preisen in Europa führte. Auf der Nachfrageseite dämpfen schwächere Bau- und Transportindustrien die Dynamik, während Verpackung und Energietechnik (z. B. Stromleitungen, Photovoltaikrahmen) für Stabilität sorgen. Insgesamt deutet die Analyse des BME darauf hin, dass Aluminium kurzfristig von geopolitischen Faktoren, Energiepreisen und chinesischer Nachfrage geprägt bleibt – mit einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau. (....)
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